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„Es IST IMMER DIESELBE MELANGE“
Abb. i9: Reliquienostensorium, Detail des
Schaugefäßes. Venedig, um 1350. Wien,
Kunsthistorisches Museum, Geistliche Schatzkammer,
Inv.-Nr. D 103.
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Kreuz gehören doch zentrale Elemente zum Originalbestand. Es handelt
sich also nicht durchgehend um eine Fälschung, sondern vielmehr um ein
Pasticcio aus kopierten und originalen Teilen.
Das Reliquienkreuz König Ludwigs des Grossen von Ungarn
Eine ähnliche Sachlage vermuteten die Museumskustoden auch bei einem
weiteren Stück aus der Geistlichen Schatzkammer. Bereits frühzeitig hatte
man hinsichtlich der Authentizität des Reliquienkreuzes König Ludwigs
des Großen von Ungarn, des sog. Anjoukreuzes (Inv.-Nr. Dill bzw.
D 251/ 252, Abb. 20), Bedenken. Im Führer der Geistlichen Schatzkam-