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« En UN MOT JAI PENSE Ä TOUT »
Ich habe auch einige Gemälde aus Innsbruck und aus Prag kommen lassen,
von denen ich schon einen Teil dort, wo es passt, aufgestellt habe und von denen
ich noch den Rest aufstellen werde, sofern es mir würdig zu sein erscheint.
Schließlich habe ich alles getan, was ich konnte, so gut es mir möglich gewesen
ist, damit Ihre Majestät die Genugtuung haben kann, vieles und die
Arbeit gut verrichtet in diesem Teil zu sehen, der Sie, wie mir scheint, zur Zeit
amüsiert und interessiert. Es bleibt mir nur zu wünschen, dies Ihren Intentionen
entsprechend geschafft zu haben, dies wäre für mich eine sehr große
Befriedigung, und ich schmeichle mir, dass Sie auf jeden Fall meine gute
Intention annehmen, und dieser kleine zusätzliche Beweis meiner Zuvorkommenheit
und meiner respektvollen Verbundenheit, mit denen ich die Ehre
habe zu sein,
Laxenburg, 15. Juli 1780, an Ihre Majestät den Kaiser die Galerie
im Belvedere betreffend
Anhang II
[Brünn, Moravskehy zemskehy archivu, Rodinny archiv Kounicü, Fond
G 436, Karton 445, Nr. 4318, fol. 5]
A M[onsieu] r Le Chev[a]'[ie] r Mechel.
ä Vienne
Laxenbourg le 31. Juillet 1780.
Mon Cher Mechel.
Suppose que le Voiturier soit arrive de Prägue avec les Caisses des
Tableaux, dont il a ete charge, je vous prie de m’en informer aussitot la
presente regue, par une Lettre que Vous envoires incessamment ä mon
Vice chancelier M[onsieu] r Le C[om] te de Cobenzl, au Bureau de la
Chancellerie d’Etat, qui se trouve deja charge de ma part de me l’envoyer
incessamment ici par une Estafette. Dez que j en serai averti, je me rendrai
moi-meme au Belvedere, ou je Vous prie de m attendre demain
mardi, depuis 1. heure apres midi jusqu’a 7 heures du soir, attendu que je
m’y trouverai sans faute danscet intervale detems, et jusques-lä Vous ne
determineres rien au sujet de 1 employ desdits Tableaux. Je suis en attendant
votre reponse, Mon Cher Mechel
Votre tres - devoue Serviteur
Mein lieber Mechel.
Angenommen, dass der Fahrer aus Prag mit den Bilderkisten, mit denen er
beauftragt war, angekommen ist, bitte ich Sie, mich darüber, sobald Sie
gegenwärtigen [diesen Brief hier] erhalten haben, durch einen Briefzu informieren,
den Sie umgehend meinem Vizekanzler Herrn Graf von Cobenzl
schicken, in das Büro der Staatskanzlei, der von mir bereits den Auftrag
erhalten hat, ihn [den Brief] mir umgehend mittels Stafette zu senden.
Sobald ich darüber informiert worden bin, werde ich mich persönlich ins Belvedere
begeben, wo Sie mich bitte morgen Dienstag, ab 1 Uhr mittags bis
7 Uhr abends erwarten, wo ich mich in diesem Zeitraum befinden werde,
und bis dahin determinieren Sie nichts bezüglich des Gebrauchs [der Hängung]
oben genannter Bilder. Ich erwarte Ihre Antwort, mein lieber Mechel
Ihr sehr ergebener Diener