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Matthias Pfaffenbichler
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Standes gegen die Türken. Um den Türken besser Widerstand leisten zu
können, wurde Skanderbeg Oberbefehlshaber der Albanischen Liga, die
sich bei einer Versammlung des albanischen Adels in Alessio (Lezha) am
2. März 1444 konstituierte. Mit seiner neuen Armee gelang es ihm, die
türkischen Festungen in Mittelalbanien zu besetzen und mehrere türkische
Angriffe zurückzuschlagen. 1450 belagerte eine türkische Armee
unter der persönlichen Leitung Sultan Murads II. vergeblich Skanderbegs
Hauptfestung Kruja. Dieser Sieg gegen die Türken erregte im gesamten
christlichen Europa Bewunderung und Georg Kastriota wurde von Papst
Nikolaus V. als „Athleta Christi“, als Erster Soldat Jesu Christi und als
Kreuzzugsheld, gefeiert. Seine rasch zunehmende Macht führte dazu, dass
König Alfons V. von Neapel am 26. März 1451 ein Bündnis mit Skanderbeg
schloss 4 . Dieser wurde ein neapolitanischer Vasall und erhielt
dafür finanzielle und militärische Unterstützung.
Abb. 2: Deomenicus Custos, Georg Kastriota.
Kupferstich für den von Jakob Schrenck von
Notzing verfassten Katalog der Heldenrüstkammer
Erzherzog Ferdinands II. auf Schloss Ambras.
Innsbruck, 1601. Wien, Kunsthistorisches Museum,
Kunstkammer, Inv.-Nr. KK6613, fol. XVI.
4 Peter Bartl, Albanien unter osmanischer Herrschaft, in:
Ausstellungskatalog Albanien. Zwischen Kreuz und
Halbmond, München 1998, 117—119.