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Elfriede Haslauer
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und einem roten Konturstreifen eingefasst. Zusätzlich befindet sich an
der Außenkante eine vergoldete erhabene Punktreihe. Zwischen den
Perückensträhnen sind sieben reliefierte Musterreihen aus Punkten, Stäbchen
und stark stilisierten hängenden (Lotus-) Blüten und Knospen zu
sehen. Den unteren Abschluss der Maske bildet ein Band aus einer Reihe
großer erhabener Punkte zwischen Reihen aus kleinen Punkten.
Einen wesentlichen Bestandteil der Teilkartonage und auch der Bemalung
von mumienförmigen Särgen bilden die Gesichtsmaske und der große
Schmuckkragen. Die Maske stellt nicht das Individuum dar, sondern den
verklärten Toten, der bereits zur göttlichen Sphäre gehört, während die
Vergoldung des Inkarnats, die auf Särgen und Stülpmasken der ptolemäischen
Zeit häufig anzutreffen ist, auf das Göttliche hinweist. Gold
war das Fleisch der Götter. Dazu gehört auch der lange Götterbart. Er
wird bei Stülpmasken meist weggelassen, manchmal aber auch durch
Aufmalen des Bartbandes angegeben.
Abb. 2: Sarg Inv.-Nr. ÄS247a mit Deckel
Inv.-Nr. ÄS 230.
Der Brustschmuck in k/owr-Technik und Stuck-Relief 8 (Abb. 4)
Den Brustschmuck bildet eine Kombination aus Pektorale und großem
Schmuckkragen. Das Pektorale besteht aus einer Flügelsonne mit Uräen,
an der ein Naos-Pektorale hängt, flankiert von großen Tit-Schleifen, dem
so genannten Isisblut. Ein Basisstreifen verbindet den Naos und die bei-8
Inv.-Nr. ÄS 247d; Höhe 22 cm, Breite 31,5 cm,
Dicke 0,24 cm; wenig (konvex) gebogen. Die Sonnenscheibe
fehlt, etliche Abplatzungen von Stuck
mit Bemalung.