Die Münchner Harnischvorzeichnungen des Etienne Dedaune
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113. Die dreizehn Wasserzeichen. A: Hand (Briquet 11.428), B': Krugl (vgl. B. 12.494), C': Krug II (vgl. B. 12.830), E : Traube II
(B. 13.145), H: Krug III (B. 12.551), J: Krug IV (vgl.B. 12.633), K: Delphin (B. 5872), L: TraubeIII (13.062), M: Traube IV
(B. 13.154), N: Kreis (B. 2925). O: Monogramm JPR (die spiegelverkehrte rechte Hälfte lediglich der besseren Lesbarkeit halber
punktiert wiedergegeben), P: Lilie im Oval
Entwürfe Delaunes zum Roßharnisch der Schlangen-Garnitur Heinrichs II. nicht zu denken. Wie man
sich diese Verbindung praktisch vorzustellen hat, ist bisher noch keineswegs ausreichend gekhiit.
Man könnte die vorliegende Untersuchung mit dieser Zusammenfassung ihrer Ergebnisse beschließen.
Aus mehreren Gründen verlangt sie jedoch einen Ausblick. Der Kreis der Vorzeichnungen im Bandund
Rollwerksystem mit figürlich ausgestatteten Kartuschen ist mit den Entwürfen zu den Manns- und
Roßharnischen nicht erschöpft. Er schließt sich erst, wenn man II Blätter mit Schild vorzeichnungen
aller Art, zu Kreis-, Oval-, Spitzoval- und reinen Phantasieschilden, hinzuzieht. Ganz ohne Zweifel
verraten auch sie in Stil und Technik, nicht zuletzt auch durch die Wahl der gleichen Papiersorten mit
ihren bekannten Wasserzeichen die Autorschaft des gleichen Zeichners, Etienne Delaunes. Eine Vorzeichnung
trägt das französische Lilienwappen unter einer Königskrone, die deutlich den Kronentypus
Heinrichs II. darstellt (Abb. 38). Ist sie damit unter den Zeichnungen die einzige mit Hinweis auf diesen
König, so gibt es umso mehr ausgeführte Prunkschilde, die von Heinrich II. das Monogramm und
Embleme tragen und die ihrerseits auf Münchner Entwürfe des Delaune zurückgehen. Viel mehr als
bei der Untersuchung der Harnischentwürfe hat man sich im Zusammenhang mit den zugehörigen