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Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 27 (N.F.) (XXVII=63)

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Bibliographic data

fullscreen: Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 27 (N.F.) (XXVII=63)

Series

Persistent identifier:
990001151390203331
Title:
Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien
Place Of Publication:
Wien
Kunsthistorisches Museum Wien
Publisher:
Kunsthistorisches Museum Wien
Document type:
Series
Collection:
House Publications
KHM-Yearbook
Copyright:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
KHM-Museumsverband
Language:
German
ISSN:
0075-2312
0258-5596

Periodical volume

Persistent identifier:
0061491
Title:
Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 27 (N.F.)
Shelfmark:
10.230
Volume count:
XXVII=63
Publisher:
Schroll & Co.
Document type:
Periodical volume
Collection:
House Publications
KHM-Yearbook
Publication year:
1967
Copyright:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
KHM-Museumsverband
DOI:
10.60477/khm1-0061491
Language:
Deutsch

Chapter

Title:
DIE ENTSTEHUNG DER GALERIE DES ERZHERZOGS LEOPOLD WILHELM
Author:
Garas, Klára
Person:
Garas, Klára

Contents

Table of contents

  • Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien
  • Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 27 (N.F.) (XXVII=63)
  • Cover
  • Endsheet
  • Title page
  • Imprint
  • Contents
  • DIE „MOSESFOLGE“ DER TAPISSERIENSAMMLUNG DES KUNSTHISTORISCHEN MUSEUMS IN WIEN
  • DIE ENTSTEHUNG DER GALERIE DES ERZHERZOGS LEOPOLD WILHELM
  • CASPAR DE CRAYER ALS BILDNISMALER. Seine Entwicklung bis etwa 1630
  • STUDIEN ÜBER JAN VAN DEN HOECKE UN DIE MALEREI DER NIEDERLÄNDER IN WIEN
  • Register
  • Abbildungsnachweis
  • Cover

Full text

DIE ENTSTEHUNG DER GALERIE DES 
ERZHERZOGS LEOPOLD WILHELM* 
Von Klara Garas 
ln der ersten Hallte des 17. Jahrhunderts sind eine Reihe von Privatsammlungen entstanden, die 
an Reichtum und Bedeutung unseren großen öffentlichen Sammlungen nahekommen. Die Kunst 
bestände Kaiser Rudolfs II. in Prag, König Karls I. in London, jene des Grafen von Arundel, des Herzogs 
von Buckingham und des Erzherzogs Leopold Wilhelm enthielten eine überwältigende Anzahl von 
Meisterwerken der italienischen, deutschen und niederländischen Malerei. In verhältnismäßig kurzer 
Zeit, entstanden, waren diese Sammlungen meist bald nach dem Ableben ihrer Gründer aufgelöst und 
m alle Winde zerstreut worden. Eine der wenigen Sammlungen, die heute noch in der Hauptsache 
als einheitlicher Bestand bewahrt wird und deren Geschichte fast vollständig rekonstruiert werden 
kann, ist die Kunstsammlung Erzherzog Leopold Wilhelms von Österreich. 
Als jüngerer Sohn Kaiser Ferdinands II. 1614 in Wiener Neustadt geboren, war Leopold Wilhelm 
von Jugend an zum geistlichen Stand bestimmt. Seit 1625 Bischof von Passau und Straßburg, seit 1628 
Bischof von Magdeburg, mußte er infolge der Schwierigkeiten des Dreißigjährigen Krieges bald auch 
an den weltlichen Kämpfen Anteil nehmen. 1639 wurde er zum Gouverneur von Böhmen und zum 
Generalissimus der kaiserlichen Armee ernannt. Obzwar er sich mit dem größten Widerwillen den 
Kriegsgeschäften und der Politik widmete, mußte er 1647 einen noch schwierigeren Posten, nämlich 
jenen des Statthalters der Niederlande übernehmen 1 . Die zehn Jahre, die er in den spanischen Nieder 
landen verbrachte, waren mit ununterbrochenen Kämpfen und politischen Intrigen erfüllt, und doch 
war dieser Zeitraum der günstigste und entscheidendste in bezug auf die große Leidenschaft des Erz 
herzogs, nämlich das Kunstsammeln. Als er, auf seinen eigenen Wunsch von der Statthalterei enthoben, 
1656 nach Wien zurückkehrte, besaß er bereits eine ansehnliche Sammlung, die in den Räumen 
der Stallburg aufgestellt und von dem Hofmaler Kanonikus Anton van der Baren betreut wurde. 1659 
wurde das Inventar aufgelegt: es enthielt die wichtigsten Angaben über 517 italienische, 888 deutsche 
und niederländische Gemälde, 542 Skulpturen und 343 Zeichnungen 2 . Bei dem am 20. November 1662 
*) loh möchte an dieser Stelle meinen besonderen Dank Herrn R. E. Hutchinson von der Scottish National Portrait Gallery in 
Edinburgh sagen, der die Güte gehabt hat, mir die Fotokopien der Hamilton-Inventare Nr. 5, 6 und 15 zukommen zu lassen, 
und dem auch die Abschrift des von ihm aufgefundenen Inventars von 164!) zu verdanken ist. Wegen der Zustimmung 
zur Veröffentlichung all der Manuskripte aus dem Familienarchiv sind wir dem Herzog von Hamilton zu größtem Dank ver” 
pflichtet. 
Abkürzungen: 
Inventar Nr. 15 Inventar der Hamilton-Sammlung 1038 (vgl. Anhang I) 
Inventar Nr. 5 Inventar der Hamilton-Sammlung vor 1643 (vgl. Anhang II) 
Inventar Nr. 0 
Inventar 1041) Inventar der Hamilton-Hammlung 1049 (vgl. Anhang III) 
Inv - I- Inventar der Sammlung Erzherzog Leopold Wilhelms 1659, italienischer Teil 
Inv. II. Inventar der Sammlung Erzherzog Leopold Wilhelms 1659, deutscher und niederländischer Teil 
Da das Material außerordentlich reich ist, mußte die Abhandlung in zwei Abschnitte geteilt werden. In einem späteren 
Teil soll das weitere Schicksal der Erzherzoglichen Galerie behandelt und, als Abschluß, ein Gesamtverzeichnis aller Gemälde, 
ihre mögliche Identifizierung, Herkunft und jetzigen Standorte geboten werden. 
') N. Avancinus, Le prince devot et guerrier ou les vertues heroiques de Leopold Guillaume Archiduc d’Autriche, Lille 1667. 
2 ) A. R. v. Pergeb, Studion zur Geschichte der K. K. Gemäldegalerie im Belvedere zu Wien, in: Berichte und Mitteilungen des 
Altertumsvereins zu Wien, VII, 1864, S. 101. - Derselbe, Das Herkommen verschiedener Gemälde im K. K. Belvedere, in: 
Mitteilungen der K. K. Central Commission, X, 1865, S. 205. - A. Berger, Studien zu den Beziehungen des Erzherzogs Leopold 
Wilhelm von Österreich zu dem Grafen Johann Adolf von Schwarzenberg, in: Berichte und Mitteilungen des Altertumsvereins
	        

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