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Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 24 (N.F.) (XXIV=60)

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Bibliographic data

fullscreen: Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 24 (N.F.) (XXIV=60)

Series

Persistent identifier:
990001151390203331
Title:
Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien
Place Of Publication:
Wien
Kunsthistorisches Museum Wien
Publisher:
Kunsthistorisches Museum Wien
Document type:
Series
Collection:
House Publications
KHM-Yearbook
Copyright:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
KHM-Museumsverband
Language:
German
ISSN:
0075-2312
0258-5596

Periodical volume

Persistent identifier:
0061488
Title:
Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 24 (N.F.)
Shelfmark:
10.230
Volume count:
XXIV=60
Publisher:
Schroll & Co.
Document type:
Periodical volume
Collection:
House Publications
KHM-Yearbook
Publication year:
1964
Copyright:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
KHM-Museumsverband
DOI:
10.60477/khm1-0061488
Language:
Deutsch

Chapter

Title:
DAKISCHE UND SARMATISCHE WAFFEN AUF DEN RELIEFS DER TRAIANSSÄULE
Author:
Gamber, Ortwin

Contents

Table of contents

  • Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien
  • Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 24 (N.F.) (XXIV=60)
  • Cover
  • Endsheet
  • Title page
  • Imprint
  • Contents
  • DAKISCHE UND SARMATISCHE WAFFEN AUF DEN RELIEFS DER TRAIANSSÄULE
  • DAS POLYPTYCHON DER SAMMLUNG CZERNIN
  • DIE LOGGIA DER PSYCHE IN DER VILLA FARNESINA UND DIE PROBLEME DER LETZTEN PHASE VON RAFFAELS GRAPHISCHEM STIL
  • CHRISTUS UND DIE EHEBRECHERIN EIN FRÜHWERK TIZIANS
  • EIN PLANETENBILD VON DOSSO DOSSI
  • Register
  • Abbildungsnachweis
  • Cover

Full text

Dakische und Sarmatische Waffen auf den Reliefs der Traianssäule 
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Links: 26. Helm aus dem Grab von Sutton Hoo (Westengland). Wohl nordgermanisch, 7. Jh. n. Chr. London. British Museum. 
Starre Maske nach orientalisch-römischem Vorbild. Brauen und Nase bilden die Figur eines Falken als Symbol der Herrschaft, - 
Rechts: 27. Kegelhelm samt Klappmaske. Persisch oder syrisch, Ende des 15. Jhs. n. Chr. Moskau, Rüstkammer des Kreml. 
Teilweise vergoldet, die Goldanhänger an der Stirn und die Helmbrünne fehlen. Vgl. Abb. 8/9 k 1 
Die Helme selbst (Abb. 8/9 c3) muß der Künstler wirklich gesehen haben, denn ihre Darstellung deckt 
sich mit anderen Bildquellen (Abb. 36) 37 . Es handelt sich um Stücke vom kegeligen Streben- oder 
gerundeten Kreuzbandtypus. Sie haben hier keinen Nackenschutz. Die Füllungen sind aus Lamellen 
hergestellt, die von darübergenieteten schmalen Horizontalstreifen zusammengehalten werden. 
Während der Irrtum des Künstlers bei der Mannsausrüstung eigentlich nur darin besteht, daß er die 
Zweiteilung des Panzers in Rock und Hose übersehen, das Schwertgehänge und die Pfeil-Bogen-Taschen 
weggelassen hat, sind ihm beim Roßharnisch größere Irrtümer unterlaufen. Dieser bestand nämlich in 
Wirklichkeit aus einer rundum gehenden halblangen beschuppten Roßdecke (wie Abb. 22), beziehungs 
weise nur aus einem Brustschutz (Abb. SO) 38 , samt Halspanzer und Stirnpanzer (Abb. 28-31). Die 
Geschichte des Roßharnisches beginnt im Vorderen Orient gleichzeitig oder kurz nach der Entstehung 
des Panzerhemdes, also in der zweiten Hälfte des vorletzten Jahrtausends v. Chr. Es handelt sich zunächst 
um eine vor der Brust zusammengebundene lange Panzerschabracke der Pferde \oi den Streitwagen . 
Die Panzerung der Reitpferde scheint eine Erfindung der achämenidischen Perser und der Griechen des 
sechsten vorchristlichen Jahrhunderts zu sein. Die Griechen schufen damals einen bronzenen Bugpanzer 
und eine ebensolche „Roßstirn“ 40 , die Perser ähnliche Stücke aus Schuppen-, Lamellen- oder Lederpanzer. 
Xenophon 41 erwähnt den Gebrauch derartiger Panzer durch die Perser anläßlich seiner Schilderung der 
») Besonders mit Darstellungen der noch zu besprechenden Wandmalereien von Kertsch auf der Krim. - W. Arendt, a. a. 0., 
S. 27, Abb. 2. 
3*) Kombinierten Kopf-, Hals- und Brustpanzer allein trägt das Streitroß des sasamdischen Königs auf dem Felsenrel.ef von 
Taq-i-Bostan aus dem 6. Jahrhundert n. Chr. - Abgebildet bei Grancsay, a. a. O., S. 261, Abb. 15. 
39 ) Siehe Alfs, a. a. O., S. 109 und S. 107, Abb. 37. 
«) Griechische Stirn- und Bugpanzer aus spätarchaischer bis klassischer Zeit bewahrt das Nationalmuseum zu Neapel. 
41 ) Xenophon, Anabasis I, 8.
	        

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