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Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 20 (N.F.) (XX=56)

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CC BY-SA: Attribution-ShareAlike 4.0 International. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 20 (N.F.) (XX=56)

Series

Persistent identifier:
990001151390203331
Title:
Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien
Place Of Publication:
Wien
Kunsthistorisches Museum Wien
Publisher:
Kunsthistorisches Museum Wien
Document type:
Series
Collection:
House Publications
KHM-Yearbook
Copyright:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
KHM-Museumsverband
Language:
German
ISSN:
0075-2312
0258-5596

Periodical volume

Persistent identifier:
0061482
Title:
Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 20 (N.F.)
Shelfmark:
10.230
Volume count:
XX=56
Publisher:
Schroll & Co.
Document type:
Periodical volume
Collection:
House Publications
KHM-Yearbook
Publication year:
1960
Copyright:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
KHM-Museumsverband
DOI:
10.60477/khm1-0061482
Language:
Deutsch

Chapter

Title:
HIEREMIAS GUNDLACH: NOVA HISPANIAE REGNORUM DESCRIPTIO
Author:
Unterkircher, Franz

Contents

Table of contents

  • Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien
  • Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 20 (N.F.) (XX=56)
  • Cover
  • Endsheet
  • Title page
  • Imprint
  • Contents
  • DIE MÜNCHNER HARNISCHVORZEICHNUNGEN DES ÉTIENNE DELAUNE FÜR DIE EMBLEM- UND DIE SCHLANGEN-GARNITUR HEINRICH II. VON FRANKREICH
  • DIE ANFÄNGE DES CLAUDE LORRAIN
  • HIEREMIAS GUNDLACH: NOVA HISPANIAE REGNORUM DESCRIPTIO
  • CARLO DOLCI. STUDIEN ZUR RELIGIÖSEN MALEREI IM 17. JAHRHUNDERT
  • Register
  • Abbildungsnachweis
  • Cover

Full text

HIEREMIAS GUNDLACH: 
NOVA HISPANIAE REGNORUM DESCRIPTIO 
(Cod. 6481 der Österreichischen Nationalbibliothek) 
Von Franz Unterkircher 
Die weltpolitische Macht Spaniens spiegelt sich im 16. Jahrhundert unter anderem auch in der Fülle 
der wissenschaftlichen Literatur über das Land und seine Geschichte. Im Jahre 1579 brachte der Frank 
furter Drucker Andreas Wechel ein umfangreiches zweibändiges Werk heraus: ..Herum Hispanicarum 
Scriptores aliquot“. Diese zwei Bände enthalten die geographischen und historischen Werke von zwölf 
Verfassern, die fast ausschließlich dem 16. Jahrhundert angehören. 1581 veröffentlichte Sambucus beim 
gleichen Drucker als Nachtrag zu dieser Sammlung noch die Geschichte des Kardinals Ximenes von 
Alvaro Gomez. Nach diesem Sammelwerk erschienen bis zum Ende des Jahrhunderts noch weitere 
Werke über Spanien, so daß es auch für den Gebildeten in der Zeit um 1600 nicht leicht war, die gesamte 
Spanien-Literatur zu kennen. Die großen geographischen Werke des Ortelius 1 waren für einen einfachen 
Privatmann wohl ebenso schwer erreichbar wie das vielbändige Abbildungswerk von Braun-Hogenberg 
„Theätre des cites du monde“ 2 , das von 1574 bis zum Jahrhundertende bis zum fünften Bande erschienen 
war, von denen jeder auch einige spanische Städtebilder aufwies. 
Das Bedürfnis nach einem zusammenfassenden und übersichtlichen Handbuch über Spanien war also 
sicher vorhanden. Ein solches Buch wurde von einem gewissen Jeremias Gundlach geschrieben und mit 
zahlreichen geographischen Karten, topographischen Ansichten und archäologisch-epigraphischen 
Zeichnungen ausgestattet. Das Werk war im Jahre 1606 vollendet, wie das Chronogramm des Titel 
blattes (Abb. 193) bezeugt. Der Verfasser hat Spanien in den Jahren 1598/99 bereist und in der Folge alles, 
was er über die Geographie und Geschichte Spaniens, mit dem seit 1580 auch Portugal vereinigt war, 
finden konnte, zusammengetragen und zugleich mit seinen eigenen Beobachtungen sorgfältig aufge 
zeichnet. Besonderen Reiz verleihen dem Werk die zahlreichen farbigen Illustrationen von der Hand 
des Verfassers. Wenn auch in den meisten Fällen die Vorlagen nachweisbar sind, so hat Gundlach in 
ihrer Wiedergabe doch durch die Farbe ein wesentlich neues Element dazugeschaffen. 
Bevor der stattliche Band beschrieben wird, sollen noch in Kürze seine merkwürdigen Schicksale 
erzählt werden. 
Peter Lambeck, der kaiserliche Bibliothekar, berichtet im ersten Band seiner „Commentarii“ 3 über 
das große Interesse, das Kaiser Leopold I. der Bibliothek entgegenbrachte: Quamvis . . . Caesar ex illo 
tempore (d. i. nach dem Einfall der Türken in Mähren im September 1663) plurimis gravissimisque 
occupationibus assidue districtus fuerit, subinde tarnen quasi respirandi causa, vel erudito colloquio vel boni 
alicuius -libri, Historici praecipue aut Politici, lectione Se oblectavit, et, quantum inter militares curas 
Augustissima Bibliothecae Suae curam gereret, memorabili ostendit exemplo, dum eam ante profectionem 
ad Comitia Ratisbonensia die 12. Novembris, ab hora nona matutina usque ad dimidiam duodecimam 
invisit, et tamquam valedicens perlustravit. Quin etiam, veluti privatus, quoscunque libros ex eadem acce- 
*) Das wichtigste Werk des Abraham Ortelius ist: 
Theatrum orbis terrarum, Antwerpen 1570, schon bis zur Jahrhundertwende in mehreren Neuauflagen erschienen, denen im 
Jahre 1573 ein ,,Additamentum“ beigegeben wurde, ab 1579 ein ..Parergon“, das zuerst 3 Karten umfaßte, dann in jeder Auflage 
erweitert wurde, bis es 1603 die endgiltige Anzahl von 38 Karten enthielt. 
2 ) Die Namen der beiden Verfasser bzw. Verleger des großen Sammelwerkes, Georg Braun und Franz Hogenberg, erscheinen 
in keinem der 6 Bände auf dem Titelblatt, sondern erst in den Druckprivilegien und den Einleitungen. Der Titel des Werkes ist 
fast in jedem Bande etwas variiert: Theätre des cites du monde. Premier volume (1574); Theätre des principales villes de tout 
Eunivers. Second volume (1574); Livre troisieme des villes principales du monde (1574); Livre quatrieme des principales villes 
du monde (1574); Theätre des principales villes de tout l’univers. Die Bandzahl wird nur im Vorwort genannt ; ohne Jahr; 
Theätre des principales villes de tout Eunivers (1618). Auch bei diesem Band ist die Bandzahl aus dem Vorwort ersichtlich. 
3 ) Commentariorum de Augustissima Bibliotheca Caesarea Vindobonansi Liber primus . . . Vindobonae 1665. p. 95.
	        

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