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Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 1 (N.F.) (I=37)

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CC BY-SA: Attribution-ShareAlike 4.0 International. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 1 (N.F.) (I=37)

Series

Persistent identifier:
990001151390203331
Title:
Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien
Place Of Publication:
Wien
Kunsthistorisches Museum Wien
Publisher:
Kunsthistorisches Museum Wien
Document type:
Series
Collection:
House Publications
KHM-Yearbook
Copyright:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
KHM-Museumsverband
Language:
German
ISSN:
0075-2312
0258-5596

Periodical volume

Persistent identifier:
0059622
Title:
Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 1 (N.F.)
Shelfmark:
10.230
Volume count:
I=37
Publisher:
Schroll & Co.
Document type:
Periodical volume
Collection:
House Publications
Publication year:
1926
Copyright:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
KHM-Museumsverband
DOI:
10.60477/khm1-0059622
Language:
German

Chapter

Title:
DIE RENAISSANCEMEDAILLE IN ÖSTERREICH. (MIT EINEM EXKURS ÜBER HUBERT GERHARD ALS MEDAILLEUR)
Author:
Dworschak, Fritz

Contents

Table of contents

  • Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien
  • Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien, Band 1 (N.F.) (I=37)
  • Cover
  • Endsheet
  • Title page
  • Imprint
  • Dedication
  • Preface
  • Contents
  • Verzeichnis der Tafeln
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • DER ADLER-CAMEO IN WIEN
  • PORTRÄTKOPF DER HEILIGEN HELENA
  • DIE WELTLICHE SCHATZKAMMER IN WIEN. (NEUE FUNDE UND FORSCHUNGEN.)
  • JACOPELLO DAL FIORE
  • DAS GRABDENKMAL DES ORSATO GIUSTINIANI. EIN BEITRAG ZUR GESCHICHTE DER VENEZIANISCHEN SKULPTUR IM QUATTROCENTO
  • BETRACHTUNGEN ZUM WERKE DES HIERONYMUS BOSCH
  • PAOLO VERONESE UND FARINATI
  • DER STIL »RUSTIQUE«. DIE VERWENDUNG DES NATURABGUSSES BEI WENZEL JAMNITZER UND BERNARD PALISSY
  • VELAZQUEZ' BILDNIS DER INFANTIN MARGARETA THERESIA AUS DEM JAHRE 1659
  • DIE RENAISSANCEMEDAILLE IN ÖSTERREICH. (MIT EINEM EXKURS ÜBER HUBERT GERHARD ALS MEDAILLEUR)
  • SEICENTOSTUDIEN
  • Cover

Full text

_ _ 
m. 
é 
Abb. 150. Adriano Fiorentino, Niklas von Firmian. Bronzemedaille. Villach, Städtisches Museum. 
DIE RENAISSANCEMEDAILLE IN ÖSTERREICH. 
(MIT EINEM EXKURS ÜBER HUBERT GERHARD ALS MEDAILLEUR.) 
VON FRITZ DWORSCHAK. 
D ie nachstehende Untersuchung beschränkt sich in der Hauptsache auf die gegossene Porträtmedaille. 
Wie schon der Titel vorwegnimmt, kann nicht der Nachweis erbracht werden, daß sich im Reiche der 
Habsburger ein selbständiger Zweig der gegossenen Medaille im 16. Jahrhundert feststellen läßt, wie dies 
bei den geprägten Schaumünzen der Fall ist. Lediglich der Verlauf der unter verschiedenen fremden Einflüssen 
stehenden Medaillenkunst an den Mittelpunkten der Erb- und Sudetenländer soll geschildert werden, wobei sich 
stärkere Zusammenhänge zwischen Wien und Prag einerseits, Innsbruck und Graz anderseits bemerkbar machen. 
Außer von Karl Domanig, der sich aber nur auf ein beschränktes Material stützte 1 , ist vor allem durch 
Georg Habich die deutsche Porträtmedaille bearbeitet worden 2 . Um der Renaissancemedaille in Österreich, 
die in den weiterausgreifenden Arbeiten immer nur gestreift wurde 3 , die gebührende Beachtung zu sichern, 
war es vorerst nötig, eine Reihe hier tätiger, überhaupt nicht dem Namen nach oder nur durch bisher 
unaufgelöste Signaturen bekannter Meister zu ermitteln. Dann galt es, das Werk derselben möglichst zu 
ergänzen und schließlich aus den bereits bekannten Bildnisstücken alle in Österreich entstandenen auszusondern. 
Während meines Erachtens für die beiden ersten Aufgaben in der vorliegenden Zusammenfassung eine Lösung 
zu geben versucht wurde, muß die dritte — über den Rahmen dieser Arbeit hinausgehend — einer eigenen 
Untersuchung Vorbehalten bleiben. Gerade für sie besitzen wir ausgezeichnete heimische Vorarbeiten 4 . 
Episodisch, aber deswegen nicht minder interessant, ist das Auftreten der italienischen Medaille in 
Deutschland und Österreich noch im 15. Jahrhundert. Georg Habich hat auf die Gußmedaille für Degenhart 
1 Karl Domanig, Älteste Medailleure in Österreich, Jahrbuch der kunsthist. Sammlungen des a. h. Kaiserhauses, XIV. Bd., 
S. ii ff., zitiert »Älteste Medailleure«. Derselbe, Porträtmedaillen des Erzhauses Österreich, Wien 1896, Gilhofer und Ranschburg, 
zitiert »Erzhaus Österreich«. Derselbe, Die deutsche Medaille in kunst- und kulturhistorischer Hinsicht nach dem Bestände der 
Medaillensammlung des a. h. Kaiserhauses, Wien 1907, A. Schroll & Co., zitiert »Deutsche Medaille«. 
2 Georg Habich, Die deutschen Medailleure des 16. Jahrhunderts, Halle a.d.S. 1916, A. Riechmann & Co., zitiert »Deutsche 
Medailleure«. Dort auch die einschlägige Literatur. 
3 Karl Domanig, Die Medaille in Österreich, Zeitschrift für Münz- und Medaillenkunde, I. Bd. (1905/07, Wien), S. 315 fr. 
A. Loehr und F. Dworschak, Die Medaille in Österreich, Österreichische Verlagsgesellschaft Ed. Hölzl & Co., Wien. 
4 Joseph Bergmann, Medaillen auf berühmte und ausgezeichnete Männer des österreichischen Kaiserstaates etc., Wien 
1844 und 1857, 2 Bde. Ernst von Hartmann-Franzenshuld, Deutsche Personenmedaillen des 16. Jahrhunderts, namentlich 
einiger Wiener Geschlechter, Archiv für Österreichische Geschichte, XLIX. Bd. (1873), S. 427 ff.
	        

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